Sprache in Bewegung

Sprachförderung für Kinder im Vorschulalter

Das Angebot „Sprache in Bewegung“ richtet sich vorrangig Kinder im Vorschulalter. Die Kinder befinden sich also im Alter zwischen drei bis sechs Jahren und wollen Deutsch als Fremdsprache erlernen.

Ziel des wöchentlich stattfindenden Kurses ist die Aneignung eines altersentsprechenden Basiswortschatzes. Dies erfolgt vorrangig auf spielerische Art, wobei ein besonderer Fokus auf die Verbindung von Sprache und Bewegung gelegt wird. Den Kindern werden zunächst, dem Alter entsprechend, Vokabeln vermittelt, welche dann im Spiel Anwendung finden, stetig wiederholt und somit in den eigenen Sprachgebrauch übernommen werden.

Einen im Verlauf der Teilnahme zunehmend an Bedeutung gewinnenden Schwerpunkt stellt die Anwendung des Gelernten in der Kommunikation mit den anderen Teilnehmenden dar. Um dieses Ziel zu verfolgen und abschließend zu erreichen, ist es vorgesehen, dass ein Kind das Angebot im Bestfall bis zum Schuleintritt besucht, um diesen dann mit einem möglichst sicheren Umgang mit der deutschen Sprache zu begegnen.

Da sich diese Idee der Sprachförderung auf das Lernen durch Spiel fokussiert, findet das Angebot im Gruppenverband von vier bis maximal zehn Kindern statt. Folglich erlernen die Kinder neben der Sprache auch wichtige Regeln bezüglich des Verhaltens in Kleingruppen und trainieren ihr Sozialverhalten.

Für die Umsetzung der Inhalte steht der Gruppe eine Übungsleiterin zur Verfügung, welche durch eine weitere Aufsichtsperson unterstützt wird. Je nach Bedarf ist auch der Einsatz eines Dolmetschers möglich, jedoch sind die Übungsleiter bemüht, dies zu vermeiden und nur in dringenden Fällen beziehungsweise zu Beginn der Teilnahme darauf zurück zu kommen.
Der Kurs beginnt und endet mit festen Ritualen, um den Teilnehmenden eine möglichst klare Struktur zu schaffen und Orientierung zu bieten. Je nach Themenbereich (Farben, Zahlen, Tiere, Jahreszeiten, Körperteile …) finden zwischen diesen zwei Fixpunkten abwechslungsreiche Angebote statt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmenden den Kurs ohne die Begleitung der Eltern besuchen, um zu vermeiden, dass sie sich und die anderen Kinder dadurch ablenken oder in ihre Muttersprache zurückfallen.

 

dieses Projekt ist eine Kooperation mit den Frankeschen Stiftungen zu Halle